Schöne Musik an St. Vincenz
 





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16.02.2020

Herr über Deutschlands größte Orgel ist Gast in St. Vincenz

Längst ist Elmar Lehnen in Menden kein Unbekannter mehr. Der Organist, der im Jahr 2000 an die päpstliche Basilika zum Nachfolger des legendären Organisten und Improvisators Wolfgang Seifen berufen wurde und der seitdem an der größten Orgel Deutschlands wirkt, kommt mit seinem Duo-Partner Hansjörg Fink (Posaune) nach Menden, um in St. Vincenz mit einem neuen Programm zu konzertieren. Seither gastiert Lehnen fast jährlich in Mendens Vincenzkirche. Am kommenden Sonntag (16. Februar) beginnt das Konzert „SEVEN“ (SIEBEN) in St. Vincenz. Dieses Programm ist 2018 entstanden und wurde mit der Basilikaorgel auf CD gepresst. Sieben klingende Fragmente über den Ursprung des Lebens werden mit Soloposaune und Kirchenorgel zwischen Jazz und Tradition aufgeführt werden.
Das Projekt SEVEN (SIEBEN) beschäftigt sich, angelehnt an die Schöpfungsmythologie, mit der spirituellen Dimension von Schöpfung, mit der Frage nach dem Unbenennbaren, nach dem Fragmentarischen der Anfänge des Lebens. Es will keine Antworten geben, sondern die Liebe zur Frage und zum Fragen neu erwecken. Die Form der Improvisation hierfür zu wählen, liegt nahe: Jede Improvisation ist ein schöpferischer Akt, an die Zeit gebunden, Antwort nur im Moment gebend, sich im nächsten Augenblick verändernd. Improvisation schafft Möglichkeit, Offenheit, Weite, im Miteinander Dialog, Entwicklung, Verbindung – all dies Voraussetzungen für Fragestellungen ohne vorgezeichnete Antwort. Und auch im Changieren zwischen den Klangwelten von Jazz und Tradition spiegelt sich die Suche nach dem Universellen, nach den gemeinsamen Ursprüngen, auch nach der Essenz der Musik, wenn man so will. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei(willig).



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